
Holzschäden an Dresdner Altbauten: Erkennen & Sanieren
6 Minuten Lesezeit · Aktualisiert Nov 2024
Dresdens historische Bausubstanz ist einzigartig – doch gerade in den vielen Altbauten lauert oft eine unsichtbare Gefahr: Holzschäden. Ob durch Feuchtigkeit, Pilzbefall oder Insekten – geschädigte Balken können die Statik Ihres Hauses ernsthaft gefährden. Als Baugutachter in Dresden zeige ich Ihnen, worauf Sie achten müssen.
Warum Dresdner Altbauten besonders betroffen sind
Viele Gebäude in Dresden, insbesondere aus der Gründerzeit, besitzen Holzbalkendecken und Dachstühle, die über 100 Jahre alt sind. Kriegsschäden, provisorische Reparaturen zu DDR-Zeiten und mangelnde Wartung haben oft Spuren hinterlassen. Feuchtigkeitseinträge durch undichte Dächer oder Fassadenrisse schaffen den idealen Nährboden für holzzerstörende Pilze.
Die häufigsten Holzschädlinge
Der Echte Hausschwamm
Der gefährlichste Gebäude-Pilz. Er kann Mauerwerk durchwachsen und transportiert Wasser über Meter hinweg. Erkennbar an rot-braunem Sporenstaub und watteartigen Myzelen.
Der Hausbock
Ein Käfer, dessen Larven das Holz von innen auffressen. Oft hört man Fraßgeräusche. Gefährlich, da die Balken äußerlich oft intakt wirken, innen aber völlig zerstört sind.
Sanierung: Was ist zu tun?
Bei Verdacht auf Holzschäden ist Eile geboten, aber kein blinder Aktionismus. Eine professionelle Bohrwiderstandsmessung und Endoskopie durch einen Sachverständigen gibt Klarheit über das Ausmaß.
- Bestandsaufnahme: Kartierung aller geschädigten Hölzer.
- Ursachenbeseitigung: Stoppen der Feuchtigkeitszufuhr (Dach, Leckage).
- Austausch/Verstärkung: Geschädigte Teile werden gesundgeschnitten und durch neues Holz oder Stahlprothesen ersetzt.
- Holzschutz: Vorbeugende Behandlung gegen Neubefall.
Verdacht auf Holzschäden?
Gehen Sie kein Risiko ein. Als zertifizierter Sachverständiger für Holzschutz prüfe ich Ihre Immobilie in Dresden und Umgebung auf Herz und Nieren.
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